Humans of New Work

Alexander Tornow

Founder, New Work Families

#Societal Change

Tuesday May 23rd, 2017
Monika Jiang


To the left or to the right? Already during his school days after the German reunification, Alexander didn’t choose either. Instead of limiting himself to one path, he drifted off into daydreams and began questioning our categorical way of thinking. To this day, he’s remained faithful to that first instinct, always rethinking the ordinary and has stayed loyal to his natural sense of justice, which eventually drew his attention to societal changes and evolutions. One of Alexander’s current areas of interest is the evolving working world, which has consequently led to him to start his initiative, New Work Families. The draw to rethink work resulted from a bitter realization at the end of his economics studies.
“For my Master’s thesis, I was searching for an overarching understanding of leadership. I worked my way through to literature of organizational cybernetics, which until then had been foreign to me. Suddenly, I realized that everything I had learned for the past 19 years was a waste of time! We’ve been taught how success and performance are measured in numbers and methods. But, if humans are involved, it just doesn’t make sense to apply formulas.”
After understanding how various systems, biological and socio-technical functions are interconnected, Alexander was clear that there couldn’t be one general, standardized solution this issue because it’s our nature to stick to our identity, and thus, need an individualized solution.
“For me, new work is nothing new. We’re evolving into what it should have been all along. Firstly, it’s a movement behind the questions of: How do we want to live and work? What do we need to realize that? Secondly, new work appears in initial approaches and solutions that can be applied differently to anyone. As a start, we need an attitude to develop new, individualized behaviors.”
This attitude cannot be created overnight, but it needs to be established as the base for coming generations. With New Work Families, Alexander intends to bridge what he calls the ‘island of the parents’ and the ‘island of new work.’ On both sides, he recognizes a similar train of thought on new attitudes of self-organization, questioning of power structures and leadership, all which beg the question, What does the individual need to develop his potential in a creative way more fully?
“We need to start with our children. That’s why it is my mission to create an exchange between the perspectives of families and new work. Both ‘islands’ can learn a lot from each other and would create sustainable structures based on a new attitude.”
Bist du jetzt links oder rechts? Bereits zu Schulzeiten, kurz nach der Wende, fühlt sich Alexander weder der einen noch der anderen Gruppe ganz zugehörig. Statt sich einseitig festzulegen, beginnt er, sich seinen eigenen Welten in Tagträumen und Gedankenexperimenten hinzugeben, um unser Kategorien-Denken zu hinterfragen. Diese Eigenschaft sowie seinem Sinn für Gerechtigkeit ist er bis heute treu geblieben und bleibt aufmerksam für das, was sich in der Gesellschaft bewegt und verändert. Einer der Themen, die ihn umtreibt ist New Work und damit auch seine gegründete Initiative New Work Families. Alexanders Interesse für die neue Arbeitswelt war die Folge einer bitteren Erkenntnis zum Ende seines Wirtschaftsstudiums.
“Für mein Masterthema suchte ich das ‘Über-Verständnis’ von Führung und beschäftigte mich mit Organisationskybernetik, die in der Literatur abspenstig gemacht wurde. Da musste ich erkennen, dass alles, was ich in diesen 19 Bildungsjahren gelernt hatte, für die Katz war! Uns wurde beigebracht, wie Erfolg und Leistung in Zahlen und Methoden messbar wird – aber wenn es um den Menschen geht, kann man keine Formeln ansetzen.”
Durch sein Verständnis der Zusammenhänge und Funktionsweisen biologischer und soziotechnischer Systeme, war für Alexander klar, dass es keine generelle, standardisierten Lösungen geben kann, schließlich will jeder seine Identität behalten und braucht dafür eine individuelle Lösung.
“Für mich ist New Work eigentlich nichts Neues. Wir entwickeln uns zu etwas hin, wie es immer hätte sein sollen. Zum einen ist es eine Bewegung hinter der Fragestellung: Wie wollen wir leben und arbeiten? Was brauchen wir dafür? Zum anderen zeigt sich New Work durch erste Ansätze und Ergebnisse, die für jeden anders funktionieren können. Wir brauchen erst eine Haltung, aus der ein Verhalten entsteht, das individuell gelebt wird.”
Diese Haltung kann nicht von heute auf morgen geschaffen werden, sondern muss als Grundlage in der neuen Generation gelegt werden. Mit New Work Families versucht Alexander, die Brücke zwischen, wie er es nennt, der ‘Insel der Eltern’ und der ‘Insel von New Work’ zu schlagen. Auf beiden Seiten wird über neue Haltungen und Ansätze im Sinne von Selbstorganisation nachgedacht, Macht und Führung wird hinterfragt und damit auch die Frage: Was braucht der Mensch, um sein Potenzial voll entwickeln zu können?
“Wir müssen bei den Kindern anfangen. Deshalb ist mein Grundgedanke, ein Austausch von Sichtweisen zwischen Familie und New Work zu schaffen. Beide Inseln können viel voneinander lernen und mit einer neuen Haltung tragfähige Strukturen schaffen.”
Like us and follow us:

More stories

Navigation button