Humans of New Work

Alina Hodzode & Andrea Schmidt

Founders, Integrale Vision

#Cultural Change

Tuesday May 23rd, 2017
Monika Jiang


‘Meditation? I don’t have time for that. I’m already stressed out.’ These are all too common utterings that are heard in most workplaces, not just in Alina’s former work life. As a marketing manager, Alina had asked herself more than once, how she should motivate her team despite all the pressure. Meanwhile, Andrea, who’s meditation practice has spanned over 30 years, was striving to introduce more humanity into spaces ‘where we all spend most of our time.’ When the women met at Centre for Kan Yu, they learned they shared a hope of contributing to society and change. Under Andrea’s guidance, Alina completed her training as a meditation teacher and began actively experiencing the different stages of her life’s journey and professional career more consciously.
“I came to a deeper understanding of myself and discovered that I repeatedly explored my situational, personal limits in the same patterns throughout my childhood, during school, and eventually, in my work routine. For me, this was the personal turning point when I started living my life more consciously and began growing as a person.”
Grounded in common experiences and a conviction to introduce consciousness into society, organizations, and individuals, last year the pair founded their own business, Integrale Vision. With specific awareness training, they’re revealing how effective meditation can benefit and be of use to everyone in daily life.
“Soulful Meditation is our tool to build a holistic understanding of organizations for both employees and company leaders. Holistic, because change has to happen in connection with other people, the environment and the company itself. If I meditate only for myself, that’s great, but the transformative aspect of your being and behavior is missing.”
In a changing world of work, Alina and Andrea see great potential for meditation in the areas of employee management, satisfaction, and team spirit. Their teachings go far beyond breathing exercises and mindfulness. It’s about understanding and accepting the human as a whole, explains Alina.
“You have to commit 100%. In theory, when you come to work you check your family, your health conditions and everything else at the door and only live for the spirit of the company. But don’t we all carry many more aspects and aspirations? We need integral consciousness, and it’s possible to teach this. However, it’s often not done enough.
For the founders, trained consciousness is the foundation for change in new work, in areas like the merging of family and work, team building, and flexibility. You need to make the first step, and that’s always easier than it sounds.
“When confronted with a situation where you don’t feel completely capable of taking decisions, it often helps to understand that you’re standing on solid ground with feet under you — maybe even smile a little. This brief moment of reflection is powerful and activates energy in your consciousness at a different level.”
 
‘Meditation? Dafür habe ich keine Zeit, bin schon genug im Stress.’ Ein Satz, der nicht nur in Alinas früherem Arbeitsleben Gang und Gäbe war, sondern auch heute oft gehört wird. In ihrer Position als  Führungskraft im Marketing fragte sie sich bereits vor Jahren, wie sie es schafft, ihr Team trotz Druck motiviert zu halten. Währenddessen bemühte sich Andrea, die seit über 30 Jahren meditiert und als u.a. Meditationslehrerin arbeitet, als Architektin mehr Menschlichkeit in die Architektur von Räumen zu bringen, in denen “wir alle den größten Teil unserer  Zeit verbringen”. Als die beiden im Zentrum für Kan Yu aufeinandertreffen, erkennen  sie trotz ihrer unterschiedlichen Branchen, eine wichtige Gemeinsamkeit: den Wunsch, größere Ziele für die Gesellschaft und den Wandel zu verfolgen. Alina wird von Andrea als Meditationslehrerin ausgebildet und erfährt dadurch unter anderem die Stufen ihres bisherigen Lebensweges und ihrer beruflichen Tätigkeit auf bewusste Art und Weise, wie sie erzählt.
“Ich habe viel über mich verstanden und erfahren, wie ich schon in der Kindheit, zu Schulzeiten und später im Arbeitsalltag bei ähnlichen Mustern an meine Grenzen gestoßen bin. Für mich sind die Erkenntnisse durch die Meditation  jetzt der Schlüssel, um  mein Leben bewusster zu führen und persönlich zu wachsen.”
Es ist die gemeinsame Erfahrung und Suche nach einem effektiven Beitrag, genau dieses Bewusstsein in die Veränderungen der Gesellschaft, der Unternehmen und dem Einzelnen zu bringen, das die beiden zusammenhält. Sie gründen ihr eigenes Unternehmen Integrale Vision, das seit letztem Jahr ihre  gemeinsame Vision vereint. Mit gezielten Bewusstseinsschulungen möchten sie zeigen, wie praktisch Meditation für den Alltag eigentlich sein kann, sagt Andrea:
“Soulful Meditation ist unser Werkzeug, um in Unternehmen für Mitarbeiter und Führungskräfte ein ganzheitliches Organisationsverständnis aufzubauen – ganzheitlich, weil es in Verbindung mit anderen Menschen, dem Unternehmen selbst und der Umwelt geschehen muss. Wenn jeder nur für sich selbst meditiert, ist das zwar gut, aber es nutzt der Umgebung der Gesellschaft nichts. Es fehlt zudem der transformierende Aspekt im Daseins und im eigenen Verhalten dazu.”
Für den Wandel der Arbeitswelt sehen Alina und Andrea gerade in den  Bereichen Mitarbeiterführung, -zufriedenheit und Teamzusammenhalt großes Potenzial für ihre Schulungen, die weit über Atem- und reine Achtsamkeitsübungen hinausgehen. Dabei geht es vor allem darum, den Menschen als Ganzes zu verstehen und zu akzeptieren, erklärt Alina.
“Man will 100% Commitment. Du sollst am besten deine Familie, deine Gesundheit und alles andere an der Garderobe lassen und nur für den Spirit des Unternehmens leben. Dabei vereinen wir alle noch viel mehr Aspekte und Sehnsüchte in uns. Um das volle Potential von Mitarbeitern zu nutzen, brauchen wir ein integrales Bewusstsein für die Ganzheit und das kann man schulen. Und das wird aktuell noch viel zu wenig getan.”
Für das Gründerteam ist ein ausgebildetes Bewusstsein die Grundlage für einzelne Veränderungen im Sinne von New Work, wie beispielsweise die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit, Teambuilding und Agilität. Beginnen muss jeder bei sich selbst und das sei, so Alina und Andrea, viel einfacher, als gedacht. Darum arbeiten sie mit praktischen Übungen, die direkt im Alltag umsetzbar sind:
“Wenn man vor einer Situation steht, in der man sich nicht ganz entscheidungsfähig fühlt, hilft es oft, sich kurz zu besinnen, dass man mit beiden Füßen auf dem Boden steht – und vielleicht dabei sogar etwas zu lächeln. Dieser kurze Moment wirkt kraftvoller, als es klingt und aktiviert auf andere Weise Energie im eigenen Bewusstsein.”
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