Humans of New Work

Dr. Andreas Schiel

Philosopher and Blogger

#FutureOfWork

Thursday July 27th, 2017


Andreas Schiel is a humanist by conviction, but he obtained his doctorate in philosophy through love, communication, and ethics. His academic focus fulfilled his desire to learn what drives him personally, but quickly Andreas realized that both the topics and approaches weren’t exactly compatible with day-to-day working life. So he found his way to the theme of ‘future of work,’ unearthing his own innovative spirit and building up a network of people along the way.
“I concern myself with a colorful bunch of futurist topics, utopias, and possibilities; with things that don’t yet exist, with themes that many people don’t dare think of.”
With the D2030 Initiative, Andreas participates in discussions about the future in Germany, just as in his project denkzentrum|demokratie, a non-profit democracy think tank that blurs the lines between leisure, life, and work. For Andreas, it doesn’t matter if work is honorary, voluntary, or freelance, for this futurist, fulfilling oneself as a human being is most essential. With this unbridled optimism about the future, Andreas wants to encourage each person and explore perspectives yet unseen.
“Work shouldn’t only be seen as a tribulation and a job. It should take a central, positive role in your personal life. Ideally, work becomes a vocation in which you find yourself not one for which you have to sacrifice.”
From this understanding of what work is, emerges Andreas’ hope for a world of work where one can identify themselves with their occupation. To look in the mirror and say, ‘this is good.’
“Currently we find ourselves in a time when we can try to make a positive change similar to the humanistic Labour Movement during industrialization.”
Using his blog arbeit:morgen as a platform, he wants to help CEOs and managers understand the changes needed in the world of work. In his book published earlier this year, Noledge Coping: Ignorance as a strategic advantage in disruptive competition,  Andreas encourages medium-sized businesses not to be intimidated by buzzwords like ‘disruption.’ The feeling of not knowing what is going to happen, having no control, the uncertainty in competition—these are the themes Andreas is tackling as part of his project on trust, which he hopes will serve as both an inspiration and a self-help tool for companies.               Image ©albrechtsbestebilder
Andreas Schiel ist Humanist aus Überzeugung und promovierte im Studienfach Philosophie über Liebe, Kommunikation und Ethik. Mit seiner Studienwahl ging er seinem Wunsch nach, das zu lernen, was ihn persönlich wirklich bewegte. Erst später merkte er, dass seine Themen und Herangehensweise im Arbeitsalltag nicht leicht unterzubringen waren und fand so seinen Weg in das Thema ‘Zukunft der Arbeit’, wo er einen innovativen Geist vorfand und sich ein breites Netzwerk erarbeitet hat.
“Ich beschäftige mich mit einem bunten Strauß an Zukunftsthemen, Utopien und Möglichkeiten. Mit dem, was noch nicht ist und worüber viele sich gar nicht trauen nachzudenken.”
Mit der D2030 Initiative engagiert er sich für einen unabhängigen Zukunftsdiskurs in Deutschland, als eigenes Projekt schuf er denkzentrum|demokratie, einen No-Budget-Think-Tank für Demokratie. In seinen Projekten verschwimmen Hobby, Leben und Arbeiten ineinander, egal ob ehrenamtlich, freiwillig oder freiberuflich, denn für Andreas steht an erster Stelle sich als Mensch mit seinem Talent zu verwirklichen. Mit einem ungetrübt optimistischen Blick in die Zukunft möchte er dem Einzelnen Mut machen und ungesehene Perspektiven eröffnen.
“Arbeit soll nicht nur als Mühsal und Job gesehen werden, sondern eine zentrale, eine positive Rolle im eigenen Leben einnehmen. Im Idealfall wird Arbeit so zur Berufung, für die man aber nicht sich selbst aufopfern, sondern gerade zu sich selbst finden muss.”
Aus diesem Verständnis von Arbeit geht auch sein Wunsch nach einer Arbeitswelt hervor, in der sich Menschen mit ihrer Tätigkeit identifizieren können. In den Spiegel schauen und sagen: “das finde ich gut”.
“Im Moment befinden wir uns in einem Zeitfenster, in dem wir versuchen können Dinge zum Besseren zu verändern. Das ist vergleichbar mit der humanistischen Arbeiterbewegung während der Industrialisierung.”
Mit seinem Blog arbeit:morgen möchte er bei Geschäftsführern und Managern die Einsicht entfachen, dass die Arbeitswelt verändert werden kann. Auch sein diesjährig erschienenes Buch Noledge Coping über das Nichtwissen, soll Mittelständler ermutigen, sich nicht von Wörtern wie Disruption einschüchtern zu lassen. Das Gefühl nicht zu wissen, was in der Zukunft passiert, keine Kontrolle zu haben, die Ungewissheit im Wettbewerb – das sind Situationen, die Andreas jetzt auch in einem Projekt zum Thema ‘Vertrauen’ erforscht und dann als Inspirationsansatz und Hilfe zur Selbsthilfe Unternehmen dienen soll.
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