Humans of New Work

Ines Gensinger

Head of Business and Consumer Communications

Wednesday June 13th, 2018
Anna Bidowetz


Ines Gensinger is a team player. As Head of Business and Consumer Communication at Microsoft, she leads a 15-member team at Microsoft, the development of which is a constant source of personal motivation and inspiration.
“It’s a source of inner joy. Even if that sounds cheesy at first, it gives me a lot of joy, strength and motivation. That’s what you need in today’s world of constant change and varied work challenges.”
She always cognizant of what each of her team member’s next career steps could be. At the same time, it is essential to her to leave enough room for everyone to develop the way they want. For Ines, it’s necessary to have a good sense of what employee fits where. Even if the employee can’t accomplish yet – she’s happy to lay the groundwork for them.
“This results in a success. My success as well as the success of the employee, the team and – of course – the company.”
Ines is intrinsically motivated to develop people’s talents and to give opportunities to generate one’s full potential. She sees herself as a coach and enabler and loves the fact she can follow someone’s career and play a role in their success.
“It’s important to develop your own mindset, however, because it’s not about me being always right.”
Ines finds it is great that she can be a digital leader. It’s about facing the everyday challenges, frictions and restrictions with the right mindset. She – like Microsoft in general – is an advocate of the “growth mindset” of being open to change and developing beyond yourself. That means reflecting on oneself and being able to admit that what was right yesterday might no longer be true tomorrow. That means having courage and trust in the different ways employees tackle challenges.
“What was right today does not still have to be right tomorrow. This realization can hurt, but you have to be courageous and fair to yourself – ‘I would like to change as it is no longer as good as it was.'”
Over time, Ines has identified the keys to her success – her team, resilience, patience and hard work. While she likes working, her phases of recovery without a laptop and a smartphone are just as important. In that regard, she feels she needs to lead by example. If Ines were to work in the office until late every day, no one would dare to leave before her. At the same time, she also expects that each employee shut down their computer at the end of the day and decide when and where they are most productive. New work needs to be transparent otherwise it won’t work.
“If I’m not a role model, my team won’t follow me. It requires the courage to dare to do things differently and to be able to bear it even when someone else is observing you.”
Ines believes that work has to be meaningful. At the same time, everyone defines purpose differently. She sees this as part of her coaching role as a leader. Here is where she notes the most significant differences from former executives – the way she leads her team. Based on trust, mutual understanding and appreciation.
“Leadership is a matter of personality and, more and more, requires refined social skills. That’s part of the change. Because good leadership has always existed, but the requirements have changed.”
Ines Gensinger ist ein Teamplayer durch und durch. Als Head of Business and Consumer Communication leitet sie bei Microsoft ein 15-köpfiges Team und zieht Motivation, wie auch Inspiration daraus dieses kontinuierlich weiterzuentwickeln. Es motiviert sie, wenn sie sieht, wie sich Teammitglieder entwickeln und sie dazu einen Beitrag leisten konnte.
„Das ist ein ‘Quell der inneren Freude’. Auch wenn das erstmal kitschig klingt, gibt mir das viel Freude, Kraft und Motivation. Die man in den heutigen Zeiten des stetigen Wandels und der vielen Herausforderungen im Job auch wirklich braucht.“
  Sie überlegt dabei was mögliche nächste Karriereschritte für jeden aus ihrem Team sein könnten. Gleichzeitig ist es ihr wichtig genügend Freiraum zu lassen, damit sich jeder so entwickeln kann, wie er/sie es möchte. Sie hält es für extrem wichtig ein gutes Gespür zu haben, welcher Mitarbeiter bei welchem Thema sein Potential und Kompetenzen spielen kann. Auch wenn der Mitarbeiter noch nicht soweit ist – dann führt sie ihn dahin.
„Daraus entsteht ein persönlicher Erfolg. Mein Erfolg, genauso aber auch der Erfolg des Mitarbeiters, der Erfolg meines Teams und letztlich natürlich auch der Unternehmenserfolg.“
Ines Gensinger verfügt über eine hohe intrinsische Motivation: Sie möchte Menschen weiterentwickeln. Chancen geben ihr Potential voll zu entfalten. Dabei erwartet sie keine Dankbarkeit – aber wenn es kommt, ist es um so schöner. Sie sieht sich als Coach und Enabler und findet es toll einen Werdegang zu verfolgen und einen kleinen Anteil daran zu haben, dass der Mensch so erfolgreich geworden ist.
„Es ist wichtig das eigene Mindset stetig weiterzuentwickeln. Denn es geht nicht darum, dass mein eigener Weg immer richtig ist.“
Ines Gensinger findet es toll, dass sie (Digital) Leadership leben kann. Es gilt den alltäglichen Herausforderungen, Friktionen und Restriktionen mit dem richtigen Mindset zu begegnen. Sie – wie Microsoft im Allgemeinen – ist ein Befürworter des „growth mindset“ – also offen für Veränderungen zu sein und so auch über sich hinaus zu wachsen. Das bedeutet sich selber zu reflektieren und auch eingestehen zu können, dass das, was gestern richtig war, morgen nicht mehr zwangsläufig immer noch richtig sein muss. Das heißt aber auch Mut und Vertrauen aufzubringen: der Weg den der Mitarbeiter geht, ist meist ein anderer als sie selbst gehen würde. Aber meist ist das auch der bessere Weg, da der Mitarbeiter tiefer im Thema ist als sie selber.
„Was heute richtig war, muss morgen nicht mehr richtig sein. Die Selbstreflexion kann auch mal weh tun, aber da muss man auch mutig und gerecht zu sich selber sein: ‚Das möchte ich ändern, jetzt ist es so nicht mehr gut, wie es ist.’“
Ines Gensinger hat ihre persönlichen Erfolgsfaktoren identifiziert: ihr Team, Resilienz, Geduld und harte Arbeit. Sie arbeitet gerne und auch gerne viel, dabei sind ihr Phasen der Erholung ohne Laptop und Smartphone in der Hand aber genauso wichtig. Sie sieht sich hier in der Pflicht vorzuleben. Denn, wenn sie jeden Tag im Büro bis in die Puppen arbeiten würde, würde sich keiner trauen vor ihr zu gehen oder von zu Hause aus zu arbeiten. Gleichzeitig nimmt sie ihre Mitarbeiter aber auch in die Pflicht: Es ist eines jeden Mitarbeiters Verantwortung den Rechner zuzuklappen und zu entscheiden an welchem Ort und zu welcher Zeit er/sie am produktivsten ist. Bei all dem ‚neuen Arbeiten‘ muss Transparenz insbesondere im Team gewährleistet sein, sonst funktioniert es nicht.
„Wenn ich nicht das Vorbild bin, machen es meine Leute auch nicht. Dazu gehört auch Mut sich zu trauen Dinge mal anders zu machen und es eben auch mal auszuhalten, wenn man von anderen komisch beäugt wird.“
Ines Gensinger ist der Meinung, dass Arbeit sinnstiftend sein muss. Dabei definiert sich ‘Sinnstiftung’ in ihren Augen für jeden einzelnen in unterschiedlichen Facetten. Die gilt es ganz sensibel herauszufinden und gemeinsam weiterzuentwickeln. Das sieht sie als Teil ihrer Coaching-Funktion als Führungskraft. Genau hier besteht für sie der große Unterschied zu früheren Führungskräften – in der Art und Weise wie sie ihr Team führt. Basierend auf Vertrauen, Augenhöhe und Wertschätzung.
„Führung ist eine Frage der Persönlichkeit und bedarf immer mehr einer hohen sozialen Kompetenz. Genau das ist Teil des Wandels. Denn gute Führung hat es schon immer gegeben. Aber die Anforderungen haben sich inzwischen geändert.“
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