Humans of New Work

Lea Lange

Gründerin & Geschäftsführerin, JUNIQE

#NewLeadership

Wednesday April 11th, 2018
Anna Bidowetz


Lea Lange might have ended up in the Berlin startup world coincidentally, but she’s nothing if not a passionate entrepreneur. After completing a degree in business administration, Lea wanted to go into consulting but after a few internships she quickly realized that this was neither her preferred work environment nor a profession that suited her.
“I became more and more aware that consulting is not what energizes me or where I saw myself. I realized that I want to have influence on important decisions and issues. It was important for me to experience to know what I need and really want.”
After her Master’s studies, Lea started working at a college friend’s company. There, she realized that building a business was just what she wanted. Creating things, being quick and building things as a team are the elements she was looking for in a work environment. In 2014, Lea founded the online shop JUNIQE with two co-founders. Over the years, they’ve built a lifestyle brand for handpicked affordable art, home accessories, stationery and gifts. Currently, they employ 100 people.
“The fish rots from the head down. Which is why authenticity is so important to us.”
For the founders, it was always important that all employees enjoy coming to work. Nobody should feel like they are replaceable. If you ask Lea what makes working at JUNIQE so special, she’s quick to tell you that the founders always contextualize the decisions being made. This happens at every level – from strategic moves to smaller choices.
“It’s important to us that everyone understand why we’re doing what we’re doing.”
Transparency is the keystone to JUNIQE corporate culture. The founders not only sit amongst their employees and teams, but they also ensure everyone has the login to the BI (Business Intelligence) system and can thus see at any time where the company stands. Not every company can make this claim. With the relaxed working atmosphere, it’s important for Lea to create and generate output, too. For a company that has raised more than 20 million euros of venture capital funds over the years, it’s understandable they have to prove themselves not only in the market but also to the investors.
“We have certain goals that we need to achieve. Due to the long-standing relationships with our investors, it’s up to us which way to go. Of course, the basis for that flexibility is the trust we’ve earned over the years.”
With JUNIQE, it’s Lea and her co-founders vision that everyone can experience art in their own homes – therefor replacing IKEA. But this ethos need not only be outwardly clear to the customer, it’s something they also strive to be perceptible internally as well. For this reason, the founders sit with their teams, art is visible everywhere throughout the office and art buyers are in daily direct contact with artists.
“We believe everyone has a passion. At JUNIQE, we create an environment that everyone likes to contribute to. We work alongside the artwork we showcase to the outside world. This is the only way to be authentic and build our organization for the long term. “
Lea is driven to create a workplace that is both positively impactful and sustainably forged within in the startup scene. It’s her goal to create something that will continue to exist many years from now. Personally, her objectives lie with creating something on her own, doing something for others and making life more colourful – while also infusing these goals into her day-to-day work at JUNIQE.
Lea Lange ist Unternehmerin aus Leidenschaft. Dabei ist sie nur über einige Zufälle in der Berliner Startup Welt gelandet. Eigentlich wollte sie nach ihrem BWL-Studium in die Unternehmensberatung, aber nach ein paar Praktika war ihr klar, dass das weder ihr Arbeitsumfeld, noch ein Beruf ist, der zu ihr passt.
“Mir wurde immer klarer, dass Beratung nichts ist, wo ich mich sehe oder Energie rausziehen kann. Ich hab festgestellt, ich möchte die wichtigen Entscheidungen und Themen maßgeblich mit beeinflussen können. Das war eine wichtige Erfahrung für mich, um zu wissen, was ich brauche und wirklich möchte.”
Nachdem dem Master fing sie im Unternehmen eines Studienfreunds an, dort hat sie gemerkt, dass der Aufbau eines Unternehmens genau das richtige für sie ist. Sachen in die Hand nehmen, viel gestalten können, dabei schnell sein und etwas als Team aufbauen sind die Elemente ihres Wunsch-Arbeitsumfeldes. So hat sie schließlich 2014 mit zwei Mitgründern den Onlineshop ‚JUNIQE‘ gegründet. Über die Jahre haben sie damit eine Lifestyle-Marke für handverlesene und bezahlbare Kunst, Wohnaccessoires, Schreibwaren und Geschenke aufgebaut und beschäftigen aktuell 100 Mitarbeiter.
“Der Fisch stinkt immer vom Kopf. Daher ist uns authentisches Vorleben so wichtig.”
Den war es Gründern schon immer wichtig, dass alle Mitarbeiter gerne zu ‚JUNIQE‘ zum Arbeiten kommen. Keiner soll das Gefühl haben austauschbar zu sein. Fragt man Lea was das Arbeiten bei ‚JUNIQE’ besonders macht, erfährt man, dass die Gründer stets sehr viel Kontext zu den Dingen, die sie tun, geben. Das passiert auf jeder Ebene (von strategischen bis hin zu kleineren Entscheidungen).
“Das ist uns wichtig, damit jeder versteht, warum wir etwas tun.”
Gleichzeitig ist Transparenz ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur von ‚JUNIQE’. Die Gründer sitzen nicht nur inmitten ihrer Mitarbeiter und verzichten bewusst auf Einzelbüros, es hat auch jeder im Unternehmen ein Login zum BI-System und kann so jederzeit einsehen wo das Unternehmen steht. Das wird aber nicht von jedem in Anspruch genommen. Bei all der entspannten Arbeitsatmosphäre, ist es Lea wichtig viel zu schaffen und Output zu generieren. Verständlich für ein Unternehmen, dass mehr als 20 Millionen Euro Venture Capital über die Jahre eingesammelt hat und sich so nicht nur dem Markt, sonder auch gegenüber den Investoren beweisen muss.
“Natürlich haben wir bestimmte Ziele, die wir erreichen müssen. Durch die langjährigen Beziehungen zu unseren Investoren obliegt es dabei aber uns, welchen Weg wir dahin nehmen. Vertrauen, was wir uns erarbeitet haben, ist dafür natürlich die Grundlage.”
Mit ‚JUNIQE’ verfolgen Lea und ihre Mitgründer die Vision, Kunst für alle in den eigenen vier Wänden erlebbar zu machen – und IKEA hierbei abzulösen. Die große Vision, die nach außen getragen wird, soll auch im Inneren authentisch erlebbar sein. So sitzen die Gründer mitten im Team, überall ist Kunst sichtbar und die Art Buyer stehen jeden Tag im Kontakt zu den Künstlern um nur einige Beispiele zu nennen.
“Wir glauben, dass jeder eine Leidenschaft hat und wir schaffen ein Umfeld, dass jeder diese auch gerne für unsere Organisation einbringt. Wir leben also im Innen das, was wir nach Außen sagen. Nur so können wie authentisch sein und auch unsere Organisation langfristig aufbauen.”
Leas Antrieb ist es den Arbeitsplatz von 100 Leuten zu etwas Positivem zu machen und das nachhaltig in der Startup-Szene zu realisieren. Sie möchte etwas schaffen, das auch in vielen Jahren noch existiert. Dabei will sie selber gestalten können, etwas für andere tun und damit das Leben bunter machen. Das Leben “bunter machen” möchte Lea bei ‘JUNIQE’ auch im Miteinander erlebbar machen.
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