Humans of New Work

Lukas Marx

Music Producer & Audio Engineer, G7 Studio

#PurposeAtWork

Tuesday August 15th, 2017
Monika Jiang


Lukas Marx discovered his love for music at an early age. The decision to turn his passion into a career, however, took a little longer. After his early musical education, piano, and guitar lessons he was already playing in his first band at the age of thirteen. At sixteen, Lukas began recording and producing musicians in his parents’ cellar. At school, however, he didn’t feel much support in his areas of interest.

“Creativity doesn’t get much support in our education systems. Rather, we hinder creativity as we’re pushed to learn arguably more useless information only to forget much of what we’ve memorized after our time in school. All too often the opportunity to learn and expand social and creative skills is neglected which leads to so much wasted potential. Any music lesson offered are often devoid of any creativity, which causes many students to end up either hating or shunning the subject altogether.”
Throughout the years, Lukas’ focus has shifted towards his ability to make his own music which led him to follow his calling.
“Being able to create musical worlds myself has since never left me.”
After his sound engineering studies, he worked alongside conductor and film composer Eberhard Schoener for three years. An experience that to this day Lukas still holds dear and has helped him set standards in his collaborations with musicians, clients, and employees.
“What drives me is the feeling, when an artist is satisfied with our shared work and you’ve equally enjoyed the process. That’s why I’m doing this. I think it’s important to look at each project individually and pick it up where it stands. Where can I provide a place where the project can dock? What resources does each project offer? How can these be used and expanded? I see myself as a companion in this process.”
As a producer and audio engineer at G7 Studio, Lukas is well aware of both his and the music industry’s transformation. In the future, it won’t be enough just to be a great producer, and this makes Lukas’ work much more diverse. Lukas knows one can quickly lose focus in this fast-paced, egocentric business, making it all the more important for him to keep his values ​​in mind.
“For me, it is enormously important to have a certain amount of freedom. Self-determination. To get up every morning to a job that is my passion is much more fulfilling than making more money in another business.”
The advice he’d give his children when they ask him how to find their own way? Listen to your gut feelings and intuition. Unfortunately, society doesn’t do enough to encourage these traits. Decisions don’t always require a pro and con list. It’s much more important to trust yourself.
Die Liebe zur Musik entdeckte Lukas Marx bereits früh. Die Entscheidung diese zum Beruf zu machen, war jedoch ein langer Weg. Nach musikalischer Früherziehung, Klavier- und Gitarrenunterricht, spielte er mit 13 Jahren schon in seiner ersten Band. Mit 16 begann er dann im Keller seiner Eltern Musiker aufzunehmen und zu produzieren. In der Schule hingegen fühlte er sich nicht gefördert, sondern oft fehl am Platz.

“Kreativität wird in unserem Schulsystem nicht gefördert, im Gegenteil, man wird eher darin gehindert: Stupides Auswendiglernen und wieder ausspucken von Inhalten, an die sich die meisten nach ihrer Schulzeit nicht mehr erinnern können. Die Chance soziale Kompetenzen und kreative Fähigkeiten zu erlernen und auszubauen, wird verpasst und so viel Potential verschenkt. Auch der Musikunterricht regt kaum dazu an, selbst musikalisch tätig zu werden und wird durch die veralteten Lehrpläne für viele schnell zum Hassfach.” 
Mit den Jahren verschob sich sein Fokus stärker auf die eigene Musik und Lukas fasste den Entschluss, seiner Berufung zu folgen.
“In der Lage zu sein, selber musikalische Welten zu kreieren, hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.”
Nach seinem Tontechnik Studium arbeitete er drei Jahre für den Dirigenten und Filmkomponisten Eberhard Schoener – eine Erfahrung die ihn bis heute prägt und einen gewissen Kompass für ihn darstellt und bis zu seiner heutigen Arbeit mit anderen Musikern, Kunden und Mitarbeitern prägt.
Wenn ein Künstler mit der gemeinsamen Arbeit zufrieden ist und man auf dem Weg eine gute Zeit hatte, dann treibt mich das an. Deswegen mache ich das Ganze. Ich halte es für wichtig, dass man jedes Projekt sehr individuell betrachtet und es dort abholt, wo es steht. Wo kann ich eine Schnittstelle bieten, an die das Projekt andocken kann? Welche Ressourcen bringt jedes einzelne Projekt mit, die genutzt und ausgebaut werden können? Ich sehe mich als eine Begleitperson in diesem Prozess.”
Mittlerweile arbeitet Lukas als Produzent und Audio Engineer im G7 Studio und steht selbst, wie die gesamte Musikindustrie durch die Digitalisierung im Wandel. Es reicht nicht mehr nur, ein guter Produzent zu sein, dafür sieht Lukas die Zukunft in seiner Arbeit sehr viel breitgefächerter. Dass man in diesem sehr schnelllebigen und auch Ego-starkem Geschäft schnell den Fokus verlieren kann, ist Lukas bewusst. Umso wichtiger findet er es, sich die eigenen Werte immer wieder vor Augen zu führen:
“Mir persönlich ist es enorm wichtig, eine gewisse Freiheit zu haben. Selbstbestimmung. Morgens aufzustehen und einen Beruf zu haben, der meine Leidenschaft ist, erfüllt mich deutlich mehr, als in einer anderen Sparte mehr Geld zu verdienen.”
Was er mal seinen Kindern raten würde, wenn diese ihn danach fragen, welches für sie der richtige Weg ist, ist ihm klar: Auf’s Bauchgefühl und die eigene Intuition hören. Beides Dinge die in unserer Gesellschaft leider viel zu wenig gefördert werden. Es braucht nicht immer Pro und Contra Listen. Meistens wäre es viel wichtiger, wenn man sich einfach selber vertraut.
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