Humans of New Work

Marion King

Founder, LES ENFANTS TERRIBLES

New Work Models

Friday May 12th, 2017


Digitalization has completely changed how we live and work. For Marion, it’s imperative to adapt these shifts by taking responsibility for one’s life. This means being aware and consciously experiencing your surroundings, remaining open to new experiences, observing dynamics and forming an opinion on changes. And, of course, treating employees and co-workers right. Marion started her career in the marketing department of an international company in the semiconductor industry where she quickly began questioning the team dynamics and leadership structure.
“I was irritated that everyone was okay with how the system worked. Nobody questioned anything. For a long time, I thought I was the strange one.”
In the beginning, she kept her thoughts to herself, but eventually, Marion decided to make a career pivot towards HR to actively contribute to company culture from within. HR was the right place to level change. Following the career move, Marion spent years working in the consultancy and team development sectors. Branching off to start LES ENFANTS TERRIBLES was only a matter of time. The concept had been simmering for a while.  
“During a meeting, someone remarked that I always had to say my opinion and be an enfant terrible. That’s good! But it’s more about moving something forward in a positive way.”  
Overnight, Marion decided to bring LES ENFANTS TERRIBLES — A School for New Work to life. The educational content doesn’t limit itself to just trending topics like “workplace happiness” and “mindfulness,” but explores the future of work and entrepreneurial thinking and doing. At its core, the idea is to not work against companies but to promote personal responsibility and use it to help foster company development and evolution. Besides the educational content, LES ENFANTS TERRIBLES has become a community of like-minded individuals who are engaged in ideas of new and mindful work, share similar attitudes towards life, and are somehow an enfant terrible.
“People who are brave enough to be different and speak up…these are really important traits.”
Marion views consultancy work in an increasing complex and high-speed world as a growing challenge. More often than not, she sees the powerlessness in how decisions are made being passed on to next generations of leaders and this is concerning. Creating change in our society and world of work nowadays is a pretty tough task. It used to be easier, says Marion.
Die Digitalisierung verändert unser Leben und Arbeiten komplett. Für Marion ist ein essentieller Aspekt, um gut mit diesen ganzen Veränderungen und der schnellen und komplexen Welt umzugehen, mehr wirkliche Verantwortung fürs eigene Leben zu übernehmen. Das heisst, aktiv hinschauen, bewusst erfahren, was in der Umgebung passiert, offen für Neues sein, sich Gedanken über die Dynamiken in der Umgebung machen und eine persönliche Meinung über die Entwicklungen bilden. Und dann auch entsprechend mit den MitarbeiterInnen bzw. Teammitgliedern gut umzugehen. Marion begann ihre Karriere in der Marketingabteilung eines internationalen Unternehmens in der Halbleiterindustrie, in der sie schon nach kurzer Zeit anfing, das System des Miteinanders und der Führung zu hinterfragen.
“Mich hat am meisten irritiert, dass alle das so mitgemacht haben. Niemand hat mal gesagt, was macht ihr hier eigentlich. Ich dachte ganz lange, ich bin falsch in diesem System.”
Ihre Zweifel behielt sie sehr lange für sich, weil sie das Gefühl hatte, dass sie mit ihren Gedanken alleine war. Später beschloss sie, ihre Karriere in Richtung Personalwesen zu bewegen, um aktiver im Unternehmen mitwirken zu können. Dort war der richtige Ort, um, wie Marion sagt, Hebel für eine Veränderung im Unternehmen umzulegen. Nachdem sie im Anschluss lange Jahre in der Organisationsberatung und Teamentwicklung selbständig war, war die Gründung von LES ENFANTS TERRIBLES nur noch eine Frage der Zeit; das Konzept dafür hatte sie schon seit langer Zeit im Kopf.
“In einem Meeting sagte dann jemand ‘Du musst aber auch immer deine Meinung sagen und ein Enfant Terrible sein!’. Genau das ist gut! Aber es geht darum, etwas auf eine gute Art und Weise zu bewegen.”
Darauf folgte sozusagen wirklich über Nacht die Geburtsstunde von LES ENFANTS TERRIBLES, eine Schule für gutes neues Arbeiten. Die Lehrinhalte drehen sich nicht um vermeintliche Trendthemen wie Happiness und Mindfulness, sondern um die Zukunft von Arbeit und um unternehmerisches Denken und Handeln. Kern des Ganzen bildet weiterhin der Grundgedanke, nicht komplett gegen das System zu arbeiten, sondern eigene Verantwortung zu übernehmen und diese im Sinne der Unternehmensentwicklung einzusetzen. “Neben den Lehrinhalten ist LES ENFANTS TERRIBLES eine sehr stark wachsende Community von Gleichgesinnten, die im Kontext neues oder achtsames Arbeiten unterwegs sind, eine gleiche Lebenshaltung haben und auf irgendeine Weise ein ‘Enfant Terrible’ sind.
Leute die sich trauen, anders zu sein und Dinge auszusprechen… das ist ein ganz wichtiger Aspekt.”
In ihrer Beratungsarbeit merkt Marion, dass die Komplexität und Schnelligkeit unserer Zeit eine immer größer werdende Herausforderung ist. Sie erfährt ganz oft eine Art Ohnmacht, wie Entscheidungen an die nächste Führungsebene weitergegeben werden. In unserer heutigen Arbeitswelt Veränderung zu schaffen, ist eine ganz schön anspruchsvolle Aufgabe. Das war früher einfacher, sagt Marion.
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