Humans of New Work

Nadine Nobile

Co-Founder, co:x

#Cultural Change

Friday June 16th, 2017
Monika Jiang


Monday mornings are Nadine’s quality time when she enjoys a yoga session, not just for pleasure but as a necessary step in preparing to work creatively. In contrast to previous routines where Monday was the most stressful day of the week, today the co:x co-founder questions what old patterns might still restrict her from living a liberated lifestyle. Working alongside her co-founder and partner Sven Franke, Nadine is eager to break similar paradigms within organizations. She’s learned it’s not an easy task. Purpose, values, and cultural imprints are hard to identify. The core question remains, How to push beyond traditional structures in a way that can be adopted by everyone? At her former workplace, Haus der kleinen Forscher, Germany’s largest educational initiative for pedagogical teaching, Nadine was already searching for ways to enable people at the individual level. Together with educators, she worked to strengthen children’s sense of self-effectiveness.
“Instead of reacting stressed to children’s questions or coming up with answers that aren’t based in reality, it was our mission to pick up questions and accompany the children on the road to finding answers. Whether in kindergarten or at companies, this approach is exactly what we need! People’s questions and needs must be taken seriously. We should be creating spaces that enable people to find answers and express themselves — like a painter standing in front of his canvas.”
Nadine is driven to design spaces that create possibilities for encounter, creation, and new products that can, in turn, change an organization’s culture. For her, this is the only way to actually change culture positively. Nadine explains that this is much easier to influence as organizations are not only changed by one person but in dialog and exchange with others.
“What counts most is building around questions like, how do we create togetherness where the ‘what for’ is at the core — the fire we’re all dancing around? Companies that don’t question their ‘what for’ will be surprised how quickly they’ll vanish.”
Nadine is convinced that change is triggered by the reflection of yourself. On a small scale we each question, With what attitude do I approach my organization, others, and my work? What am I working for? What am I impacting and how do I encounter my inner self? These questions already take a step towards the co:x vision of reinventing organizations in a way that makes them continuously adapt to people.
“An organization should never reach a final point, but instead continually develop with the things that create value, whether it’s employees or clients.”
Montagmorgen heißt für Nadine erstmal Zeit für sich selbst – mit Yoga als Vergnügen und notwendige Vorbereitung, um kreativ und selbstbestimmt zu arbeiten. Im Gegensatz zur alt gelebten Routine, in der Montag der stressigste Tag war, überlegt die Mitgründerin von co:x auch heute, welche alten Denkmuster ihr Handeln noch prägen und wie sie sich davon emanzipieren kann. In ihrer Tätigkeit für co:x ist es ihr Wunsch gemeinsam mit Mitgründer und Lebenspartner Sven Franke ähnliche Glaubenssätze in Organisationen aufzubrechen. Keine leichte Aufgabe, wie sie erzählt, schließlich sind Haltung, Werte und kulturelle Prägungen uns Menschen nicht immer bewusst , sodass die Frage bleibt: Wie lässt sich ein Weg jenseits traditioneller Strukturen so ebnen, dass er für alle gegangen werden kann? Der Wunsch, das Potenzial Einzelner wertzuschätzen ist bereits in Nadines vorheriger Arbeit für die Stiftung Haus der kleinen Forscher verwurzelt. Diese unterstützt Erzieherinnen und Pädagogen in ihrer Begleitung und Selbstwirksamkeit-Stärkung von Kindern.
“Anstatt gestresst auf die Fragen von Kindern zu reagieren oder Dinge zu erfinden, die nichts mit der Realität zu tun haben war es unsere Mission, diese Fragen aufzugreifen und sie bei der Findung nach der Antwort zu begleiten. Egal ob in der Kita oder in Organisationen, es ist genau das, was wir brauchen! Menschen müssen mit ihren Fragen und Bedürfnissen ernst und wahrgenommen werden, sodass daraus ein Raum geschaffen werden kann, in dem sich der Einzelne ausdrücken kann – wie der Maler vor seiner Leinwand.”
Diese Möglichkeitsräume für Begegnung, Kreation und neue Produkte möchte Nadine für die Zukunft schaffen und über neue Arten von Zusammenarbeit die Kultur von Organisationen verändern. Das ist ihrer Ansicht nach auch der einzige Weg wie sich Kultur positiv verändern lässt. Denn Unternehmenskultur wird in ihrem Verständnis nicht von einzelnen Personen verändert, sondern ist immer das Ergebnis der gemeinsamen Interaktion.
“Was zählt, ist eine zentrale Frage: Wie organisiert man dieses Miteinander so, dass das ‘Wofür’ der Organisation im Mittelpunkt steht – das Feuer, um das man gemeinsam tanzt!”
Für diese Bewegung ist jedoch der Einzelne gefragt, denn Nadine ist überzeugt, dass Veränderung immer zuerst in jeder Person selbst erfolgt . Besonders wirksam ist es aus ihrer Sicht sich immer wieder die folgenden Fragen zu stellen: Mit welcher Haltung begegne ich meiner Organisation, den Menschen und meiner Arbeit? Wofür mache ich das was ich tue? Worauf zahlt das ein? Wie begegne ich mir selbst? In Richtung co:x Vision wäre damit schon ein wichtiger Schritt geschafft, um Organisationen aufzustellen, die sich immer wieder entsprechend der in ihr tätigen Menschen aber auch Kunden, ausrichten und anpassen. Für Nadine ist klar:
“Eine Organisation wird nie fertig sein, sie wird sich kontinuierlich weiterentwickeln mit den Dingen, die einen Wertbeitrag leisten – ob für Mitarbeitende oder Kunden.”
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