Humans of New Work

Dr. Jan Sulk

Lawyer, Kölner Verkehrsbetriebe AG

Purpose at Work

Tuesday May 2nd, 2017


Graduation, jurisprudence, promotion — a classic career path. While it was primarily the idea of safety that led Dr. Jan Sulk to follow a traditional career path, he views his choices in a more relaxed way and realizes that balance is more important than ever.
“My happiness is a result of never committing myself too early.”
Always encouraged by his parents, Jan knew that if he had the opportunity to pursue an academic career, he should seize it. For him, this has only been an advantage. Even if Jan does not regret his decisions, he does not regard the ‘classic career’ as a standard anymore. Today, it is much more important to remain flexible, instead of focusing on a single thing from an early stage. Instead, it’s better to rely on two or three key areas, rather than relying entirely on one single employer. It’s crucial to look for work that is exciting and fun. According to the lawyer’s experience, it is important to go for something and not to wait passively for opportunities to come.
“I’ve always been lucky with my employers who have supported me in my role as a father. I have been free to organize my work as needed. I have a fixed number of hours per week, but how I use them is up to me as long as my work is completed and I am available for my colleagues.”
This flexibility is often not the case amongst his circle of friends. For some, family and work are still difficult to balance. It’s a personal matter; no law or regulation is sufficiently helpful. In the search for work-life balance, both employers and employees must support and respect each other. There needs to be a fundamental understanding that employees and employers are not just workers, but also individuals with families and private lives.
“Any unkind comments cannot be tolerated. Whether it’s about leaving the office earlier or criticism about being tired in the office due to children being sick, etc.”
  This problem is everyone’s responsibility, not just the boss’s.
Abitur, Jurastudium, Promotion – der klassische Weg. Während es früher vor allem der Sicherheitsaspekt war, der Dr. Jan Sulk in seinen Entscheidungen gelenkt hat, sieht er das Ganze mittlerweile entspannter und hat für sich festgestellt, dass vor allem die Balance wichtig ist.
“Mein Glück war es, dass ich mich nie zu früh festgelegt habe.”
Von seinen Eltern wurde ihm mitgegeben, dass wenn sich die Möglichkeit einer akademische Laufbahn ergeben sollte, man diese auch nutzen sollte. Die Erfahrungen daraus können seiner Ansicht nach nur von Vorteil sein. Auch wenn Jan keine seiner Entscheidungen bereut, so sieht er heute den „klassischen Weg“ nicht mehr als Nonplusultra. Viel wichtiger ist es aus seiner Sicht, flexibel zu bleiben, sich nicht zu früh festzulegen und nach einer Arbeit zu suchen, die anregt und Spaß macht. Es sei immer gut zwei, drei Standbeine zu haben und sich nicht zu früh einem Arbeitgeber komplett zu verschreiben. Auch ist es nach seiner Erfahrung wichtig, „zuzugreifen“ und nicht darauf zu warten, dass etwas auf einen zukommt.
„Ich hatte immer gute Arbeitgeber, die mich als Vater unterstützen. Ich bin ziemlich frei in der Einteilung meiner Arbeit. Ich habe zwar eine feste Stundenzahl pro Woche, aber wie ich mir diese einteile, wird mir freigestellt, wenn nur die Arbeit fertig wird und ich für die Kollegen verfügbar bin.“
Das ist in seinem Freundeskreis leider oft anders. Familie und Job sind dort teilweise noch immer schwer zu vereinen. Das liegt aber nicht nur an den Arbeitgebern, sondern auch an den Kollegen. Es ist eine Sache des Zwischenmenschlichen, da helfen auch keine Gesetze. Arbeitgeber und Kollegen müssen hier unterstützen und respektvoll miteinander umgehen. Es muss eine grundlegende Akzeptanz geben, dass die Mitarbeiter und Kollegen nicht nur Mitarbeiter sind, sondern auch Familie haben und ein Privatleben. „Es darf keine hässlichen Sprüche geben, wenn man früher gehen muss und keine unterschwellige Kritik wenn man mal müde ins Büro kommt, weil die Kinder krank waren.“ Diese Problematik liegt in der Verantwortung eines jeden und nicht nur in der des Chefs.
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