Humans of New Work

Thomas Müller

General Manager, FJORD EALA

#InnovationCulture

Wednesday November 1st, 2017
Julia von Winterfeldt



What does work mean to you?
The urge and joy to create something that has lasting value.
One thing you like or dislike about your current job?
The diversity and the challenges.
How is the human placed in the center at your current work?
As a designer, I always place the user (the people) at the center of my work. As managing director, I ensure that the needs of our customers remain top of mind. As a leader, I look for the exchange and the encounter with every team member.
One thing you’d like to change in the system of work?
Short-term thinking and fear-based culture.

A fan of simplicity, Thomas Müller, the General Manager Europe, Latin America, the Middle East at FJORD uses design as a way to promote people and create clarity with form and function. Because in design you always take human experience into account first, Thomas is more a designer than a consultant. Already during his school and training period, he had a passion for fine arts, architecture and industrial design. Nothing has fascinated him more than shaping something that encourages people to think. In his current role, he blends his work with life passion. Thomas divides his time among three areas: customer support, strategic management, and team inspiration. The creation of meaningful and sustainable ideas is easier said than done. Thomas is concerned with the question of how good, creative and sustainable ideas can arise from people’s imagination. He also deliberately deals with the themes of diversity, digitization of life and creative potential.
“We must create an environment of creative freedom in order to get the best out of each of us every day. Despite rapid digital development we need to remain focused on real experiences and genuine exchange. Best suited for this are mobile-free zones where we can get together and make full use of our collective potential.”
Thomas and his team are now using digital tools such as Slack and Trello to promote cross-country exchange. However, he’s convinced that the best ideas still occur when you go back to the roots, in short: go to the whiteboard. Here you can visualize, transport and jointly develop ideas in a room together. While one may think this is a rather banal and low-tech medium, the whiteboard supports collective thinking and, according to Thomas, leads to great results as long as the right questions are asked at the beginning. Once you identify an idea, it’s important to build a paper prototype because that’s the litmus test of whether a concept is a hit or fail. Plus, it helps to identify and accept ideas a faulty more easily. This kind of co-creation is important to Thomas. At the FJORD Studios — endearingly referred to as chaotic-creative workrooms — it’s family style. There is a strong team spirit with a lot of humor, respect, and constructive debate. People come together for breakfast, take the time to cook lunch for everyone, and in the evening individuals meet-up.
“We have breakfast every Thursday. A ritual we do not only in Berlin but at our 26 studios around the world. It’s not only a beautiful gesture it also deepens relationships and encourages everyone to engage in conscious conversation, share and learn from one another.”
Thomas would love to see this more open culture in large companies, many of them FJORD customers. He sees it as a great opportunity for employees to discover potential and strengthen their collective innovative power.
“There are far too many silos in large companies! It’s imperative to break these down and promote exchange, cooperation and co-operation. However, in these systems, there is still a strong desire for supposed security and a marked aversion to change. I think large corporations can reposition themselves, they just really need to want to do it.”
Thomas loves to bike and finds it a great source of inspiration. Mostly alone, he’ll take his racing bike out and cycle at least 100 kilometers if not more at a 1500 meter elevation. Keeping himself fit, recharging his batteries and staying inspired and inspirational is key because his mission to shape something meaningful, to generate thought in people, and to change the world positively is still far from complete.

Was bedeutet Arbeit für Dich?
Der Drang und die Freude daran etwas zu schaffen, das nachhaltigen Wert hat.
Eine Sache, die Du an Deiner aktuellen Rolle liebst.
Die Vielfältigkeit und sich Herausforderungen zu stellen.
Wie setzt Du den Menschen bei Deiner Arbeit in den Mittelpunkt?
Auf drei Ebenen. Als Designer stelle ich immer den Nutzer (den Menschen) ins Zentrum meiner Arbeit. Als Geschäftsführer sorge ich dafür, dass die Bedürfnisse unserer Kunden im Visier bleiben. Als Führungskraft suche ich den Austausch und die Begegnung mit jedem Teammitglied.
Eine Sache, die Du im System Arbeit verändern würdest wollen.
Kurzzeitdenken und Angstkultur.

Als großer Fan von Simplizität setzt Thomas Müller, General Manager Europe, Latin America, Middle East bei FJORD, Design als Methode ein, um Menschen zu fördern und mit Form und Funktion Klarheit zu schaffen. Thomas ist lieber Designer als Consultant, denn in der Gestaltung steht der Mensch an erster Stelle. Schon in seiner Schul- und Ausbildungszeit pflegte er eine Leidenschaft zur bildenden Kunst, Architektur und Industriedesign. Nichts hat ihn mehr fasziniert als etwas zu gestalten, das Menschen zum Nachdenken anregt. So bringt er in seiner heutigen Rolle Arbeit und Leben in einen gemeinsamen Fluss. Thomas teilt seine Zeit zwischen drei Bereichen auf: Kundenbetreuung, strategische Unternehmensführung und Inspirationsquelle für sein Team. Gerade die Kreation sinnvoller und nachhaltiger Ideen ist leichter gesagt als getan. So beschäftigt sich Thomas immer wieder mit der Frage, wie gute, kreative und nachhaltige Ideen aus der Vorstellungskraft der Menschen entstehen können. Er setzt sich außerdem ganz bewusst mit den Themen ‚Diversity’, ‚Digitalisierung des Lebens’ und ‚kreatives Potenzial’ auseinander.
“Wir müssen ein Umfeld kreativer Freiheit schaffen, um täglich das Beste aus uns herauszuholen. Trotz der rasanten digitalen Entwicklung brauchen wir eine Rückkehr zu realen Erlebnissen, zu echtem Austausch. Am besten in ‚mobile-freien‘ Zonen. Sich zusammentun, um das kollektive Potenzial auszuschöpfen.”
Pragmatisch nutzen er und sein Team heute digitale Tools wie Slack und Trello, um den Austausch auch länderübergreifend zu fördern. Allerdings ist Thomas überzeugt, dass die besten Ideen immer noch dann entstehen, wenn man ‘back to the roots’ geht, kurzum: ran an die Whiteboards. Denn dort kann man zusammen in einem Raum Ideen visualisieren, transportieren und gemeinsam weiterentwickeln. Ein ziemlich banales und vor allem low-tech Medium könnte man meinen, aber eines, das kollektives Denken unterstützt und laut Thomas zu guten Ergebnissen führt – mit der Prämisse, die richtige Frage zu Beginn gestellt zu haben. Nach der Lösungsfindung heißt es dann schnell einen Papier-Prototypen bauen, denn eine Idee kann erst als ‚Hit’ oder ‚Fail’ klassifiziert werden, wenn man sie anfassen kann. Zudem lernt man auf dieser Weise auch Fehler leichter zu akzeptieren. Ein solches Zusammenarbeiten ist ihm wichtig. In den FJORD Studios – positiv chaotisch-kreative Arbeitsräume – geht es familiär zu. Es herrscht ein starker Teamgeist, der von Humor, Respekt und konstruktiver Auseinandersetzung geprägt ist. Es wird hier zusammen gefrühstückt, mittags gern zusammen gekocht und abends außerhalb des Studios in Kleingruppen etwas unternommen.
‚Wir frühstücken jeden Donnerstag zusammen. Dieses Ritual gibt es übrigens nicht nur in Berlin, sondern in unseren 26 Studios rund um die Welt. Es ist nicht nur eine schöne Geste, sondern es fördert das familiäre Zusammensein, bei dem wir in ruhiger Atmosphäre durch Gespräch und Austausch voneinander lernen können.’
Thomas wünscht sich ein wenig mehr von dieser offenen Kultur auch in Großunternehmen, viele davon Kunden von FJORD. Nur so, meint er, könnten Firmen weitere Potenziale entdecken und ihre Innovationskraft stärken.
“Es gibt noch viel zu viele Silos in Großunternehmen! Diese müssen aufgebrochen werden, um Austausch, Zusammenarbeit und das Miteinander wieder zu fördern. Allerdings überwiegt in diesen Systemen immer noch der Wunsch nach vermeintlicher Sicherheit und außerdem die Angst vor der Veränderung. Ich denke schon, dass selbst Großkonzerne sich neu aufstellen können, sie müssen es nur in allen Bereichen wirklich wollen.”
Die eigene Inspiration holt sich Thomas durch das Rennradfahren. Am liebsten alleine, und mindestens 100 Kilometer oder mehr als 1500 Höhenmeter. So hält er sich fit und lädt seine Batterien wieder auf, um sich und andere wieder neu zu inspirieren. Denn seine persönliche Mission, etwas Sinnvolles zu gestalten, das Menschen zum Umdenken bringt und sie die Welt positiv verändern lässt, ist für ihn noch längst nicht abgeschlossen.
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